12.10.06 23:08 Alter: 4 yrs

Trainingsfahrt 2006

Kategorie: Reisen, Training

Von: Belinda Dietrich

Gruppenbild

Pyramidenbau am letzen Tag

Klappe die Zweite

Eva und Belinda

Disco am Mittwoch

Dehnungsübungen

Training bei Annette

Training auf dem Trampolin

Spannungsübungen

Montag Morgen (8 Uhr früh) trafen wir uns vor dem Clubheim in Lichterfelde Süd und bereiteten unsere ca. 75 min Fahrt nach Lindow vor. Micha teilte die Gepäckstücke der insgesamt 14 Teilnehmer auf drei Autos auf. Annettes Koffer muss in diesem Zusammenhang unbedingt erwähnt werden. Ein Koffer mit der Größe eines Zwei-Mann-Zeltes veranlasste die Gruppe zu lustigen Vergleichen und wirklichem Staunen. Bloß gut, dass Micha noch seinen L200 fährt und wir somit den Koffer in das Auto bekamen und nicht hinterherziehen mussten.

Gegen 10:30 Uhr standen wir dann erstmals in der Halle, die uns für fünf Tage zur Verfügung stehen sollte. Annette verschaffte sich einen kurzen Überblick über die Gegebenheiten der Halle und stimmte uns mit lustigen Spielen und Paaraufgaben auf Bällen, dem Trampolin, einem Balken und vor dem Spiegel auf das Training ein. Der Vormittag war sehr kurzweilig und verging schnell. Nach dem Mittag konnten wir unsere Zimmer beziehen, um zu 14:00 Uhr wieder pünktlich beim zweiten Teil des Trainings anwesend zu sein. Im Gegensatz zum Vormittagstraining, welches von Annette organisiert und durchgeführt wurde und immer eine allgemeine Trainingseinheit für alle beinhaltete, stand der Nachmittag ganz im Zeichen des paarspezifischen Trainings. Hier wurden die individuellen Trainingsziele der Paare berücksichtigt und gezielt daran gearbeitet. Unsere vier Turnierpaare Thomas & Ulli, Alex & Eva, Phil & Annika und Micha & Ich hatten sich bereits im Vorfeld damit beschäftigt und nutzten die Woche, um Akrobatiken zu vertiefen, Folgen zu optimieren oder Sicherheit zu erlangen.

Zwischen neun und zehn Uhr stand uns täglich ein Seminarraum zur Verfügung, um den kommenden Tag zu planen. Micha hatte einige Arbeitsblätter vorbereitet und hielt interessante Kurzvorträge über Jahresplanung, Motivation, Paarverständnis und Zielvereinbarungen. In den folgenden Tagen nutzten die Paare die zweite Hälfte des Vormittagsprogramms um Inhalte des Vortages zu wiederholen und zu festigen. Außerdem wiederholten wir Grundschritttechnik, Turnen, Lande -und Hebetechnik. Das Trampolin, welches extra aus Berlin nach Lindow transportiert wurde, stand allen Sportlern zur Verfügung. Mitte der Woche machte sich dann bei Einigen bereits der erste Muskelkater bemerkbar und das Training wurde zunehmend anstrengender. Aber wie hieß es schon vor drei Jahren auf unserer Trainingsfahrt: „Schmerz ist Schwäche, die den Körper verläßt“. Und so bissen alle die Zähne zusammen und motivierten sich gegenseitig um ein gutes Training zu absolvieren.

Die Abende galten der Entspannung und dem Ausgleich. Am Dienstag und Donnerstag besuchte ein großer Teil unsere Gruppe die Sauna des Hauses und relaxte bei Temperaturen um die 90 Grad. Private Aufgüsse, durchgeführt durch die Hände unseres persönlichen Bademeisters Alex, taten allen Beteiligten sehr gut. Im Ruheraum herrschte zwar nicht immer die wünschenswerte Stille, ganz zum Ärgernis einiger Verfechter der strengen Saunaregeln, aber so ist das Leben. Wir schnatterten also, machten Witze alberten herum und ließen den Tag noch einmal Revue passieren., um dann totmüde aber glücklich und entspannt in unsere Betten zu fallen.

Am Mittwoch Abend hatten wir die Bowlingbahn für eine Stunde gemietet und lieferten uns in zwei Gruppen ein Bowlingturnier. Leider musste sich meine Gruppe mit Phil, Darline, Sophie, Ulli und Ronja gegen Alex, Micha, Thomas, Annika, Joanna und Solvej ganz knapp geschlagen gegeben. Als kleiner Trost: die schöneren Fotos sind auf alle Fälle auf unserer Bowlingbahn entstanden. Danach war noch Disco angesagt, die sich zwar etwas schleppend über den Abend zog, aber trotz alledem vom Haus nett organisiert war. Unsere Kinder hatten ihren Spaß, präsentierten zwei mal ihren neu erlernten Madonna-Tanz. Beim ersten mal konnte ich mich noch zurückhalten, obwohl meine Beine bereits zuckten, beim zweiten mal standen dann Eva und ich mit in den Reihen und gaben unser Können zum Besten. Kurz nach zehn verabschiedeten sich die Kinder von der Veranstaltung und gingen etwas widerspenstig zu Bett. Bis dahin hatten sie zwei Stunden mehr oder weniger durchgetanzt, super improvisiert und sich voll ausgepowert. Die Rock`n`Roller vom Cadillac und Take it Easy feierten noch kräftig weiter. Wir tanzten wild im Kreis und zappelten zu sämtlichen Songs der 70, 80 und 90iger Jahre.

Tja, und plötzlich war es auch schon Freitag und wir saßen bei der Auswertung der Woche. Die Zeit war wie im Fluge vergangen und wir kamen einstimmig zu der Entscheidung, im kommenden Jahr statt fünf sieben Tage in Lindow zu bleiben.

Es hat uns sehr gut gefallen!



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